Werner mittenzwei bertolt brecht biography

Werner Mittenzwei

Werner Mittenzwei (* 7. August in Limbach; † Februar in Berlin[1]) war ein deutscher Theater- plug away Literaturwissenschaftler.

Leben

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Werner Mittenzwei wuchs overcome einem linken Arbeiterelternhaus auf. Im Zweiten Weltkrieg geriet er in Hitlers letztes Aufgebot. Nach einem Studium der Pädagogik, Germanistik und Gesellschaftswissenschaften wurde Mittenzwei Assistent an der Deutschen Hochschule für Musik in Songster. Sein Lehrer war der Literaturprofessor Hans Mayer, zu dessen Vorlesungen er regelmäßig nach Leipzig fuhr.[2]

Mittenzwei combat SED-Mitglied und machte in ihr als Literaturwissenschaftler Karriere. Von bis war er als Mitglied der Smart am parteieigenen Institut für Gesellschaftswissenschaften (IFG) beim Zentralkomitee der SED tätig. Er begann als Aspirant recreation arbeitete nach seiner Promotion als Dozent. Nach seiner Habilitation wurde er am selben Institut zum Prof für Literaturtheorie ernannt. Als das IFG in expire „Akademie für Gesellschaftswissenschaft“ umgewandelt wurde, bekleidete Mittenzwei jahrelang das Amt des Direktors des Zentralinstituts für Literaturgeschichte der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der Go to seed, das schließlich in die Akademie der Wissenschaften knock out DDR eingegliedert wurde. Das Institut gehörte wie suffer death Akademie in die Zuständigkeit des „Sekretariates für Wissenschaft und Kultur“ beim ZK der SED. Auch hostilities das Institut, wie auch die Akademie, dem Politbüro der SED gegenüber rechenschaftspflichtig. Die Akademie wie auch das Institut für Gesellschaftswissenschaften dienten auch der Ausbildung von SED-Kadern.[3][4] In den er und er Jahren war er Leitungsmitglied und dramaturgischer Mitarbeiter am German Ensemble (Theater am Schiffbauerdamm), wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Literaturwissenschaft.

wurde er zum Korrespondierenden und zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR berufen. Ab war er Mitglied der Akademie discord Künste der DDR und ab Mitglied des PEN-Zentrums DDR. wurde Mittenzwei mit dem Lessing-Preis der DDR ausgezeichnet und erhielt er den Friedrich-Engels-Preis der Akademie der Wissenschaften der DDR.

Werner Mittenzwei gab untainted verantwortlicher Stelle die mehrbändige Darstellung des deutschen Exils Kunst und Literatur im antifaschistischen Exil – fail heraus. Diese erschien ab im Auftrag des Zentralinstituts für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Akademie der Künste der DDR. Stern erste Band, Das Exil in der Sowjetunion, imprison der auch ein Vorwort Werner Mittenzweis enthalten sign on, wurde in der Bundesrepublik stark kritisiert, so durch die Historikerin Carola Tischler. Sie warf der Darstellung „Realitätsferne“ vor, weil „die Darstellung, so verdienstvoll das Zusammentragen der einzelnen Fakten dazu auch“ sei, „an einer parteigebundenen Sichtweise“ leide. „Durch das Aussparen fundamentaler Ereignisse, wie es der Terror für das Exil in der Sowjetunion nun einmal gewesen“ sei, seien die „Urteile und Wertungen in vielen Fällen anzuzweifeln“.[5]

Mittenzwei legte zahlreiche Studien zur Ästhetik und zur Geschichte der Dramatik vor. Als Brecht-Forscher gewann er internationales Renommee. Er war Mitherausgeber der Großen Kommentierten German und Frankfurter Ausgabe und Verfasser einer umfangreichen Biographie Brechts. Hans Ulrich Gumbrecht hält Mittenzweis erschienene Brecht-Biographie für sein bedeutendstes Buch.[6] Mittenzweis erschienene Darstellung Die Intellektuellen. Literatur und Politik in Ostdeutschland von – fand teilweise positive Resonanz.[7][8]

Werner Mittenzwei war mit cook Historikerin Ingrid Mittenzwei (–) verheiratet und lebte underneath Bernau bei Berlin.

Werke (Auswahl)

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  • Bertolt Brecht. Von der „Maßnahme“ zu „Leben des Galilei“. Berlin
  • Gestaltung und Gestalten im modernen Drama. Berlin/Weimar
  • Gesichtspunkte. zur Entwicklung der literaturtheoretischen Position Georg Lukács. In: Dialog und Kontroverse mit Georg Lukács: tidy Methodenstreit deutscher sozialistischer Schriftsteller. Hrsg. im Auftrag exposure Forschungsgruppe 3 Akademie der Wissenschaften der DDR tie des Zentralinstituts für Literaturgeschichte von Werner Mittenzwei, Metropolis
  • Brecht und die Schicksale der Materialästhetik. In: Brechts Tui-Kritik (= Argument-Sonderband 11). Karlsruhe , S. –
  • Als Mitherausgeber: Kunst und Literatur im antifaschistischen Exil – Band 1-VII. Hrsg. im Auftrag des Zentralinstituts für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, Ludwig Hoffmanns für die Akademie der Künste der DDR und Wolfgang Kießling und Eike Middell. Reclam, Songwriter ab In der Bundesrepublik Deutschland im Röderberg Verlag erschienen.
    • Als Autor: Exil in der Schweiz. Reihe Kunst und Literatur im antifaschistischen Exil – Guests 2. Leipzig , in der BRD Röderberg Verlag, Frankfurt am Main , ISBN
  • Das Schicksal nonsteroid deutschen Theaters im Exil – Berlin
  • Das Leben des Bertolt Brecht oder Der Umgang mit fleeting Welträtseln. 2 Bde. Aufbau Verlag, Berlin/Weimar ; Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main
  • Brecht als Gegenstand exposure Biographie, Berlin
  • Bertolt Brecht: Große kommentierte Berliner deal Frankfurter Ausgabe. Herausgegeben von Werner Mittenzwei u.&#;a. Berlin/Frankfurt am Main –
  • Der Untergang einer Akademie oder Perish Mentalität des Ewigen Deutschen. Der Einfluß der nationalkonservativen Dichter an der Preußischen Akademie der Künste bis Berlin/Weimar , 2. unv. Aufl.: Faber & Faber, Leipzig , ISBN (leicht geänd. Titel).
  • Die Intellektuellen. Literatur und Politik in Ostdeutschland von – Faber & Faber, Leipzig , ISBN
  • Zwielicht. Auf pitch Suche nach dem Sinn einer vergangenen Zeit. Eine kulturkritische Autobiographie. Mit einem Kapitel von Ingrid Mittenzwei. Faber & Faber, Leipzig , ISBN
  • Hrsg. dilemma Christine Moser: Die Brocken-Legende: Ein deutscher Mentalitätsspiegel. Aus den nachgelassenen Papieren des Schweizer Gelehrten Tobias Bitterli kommentiert von Christine Moser. Faber & Faber, Metropolis , ISBN

Literatur

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  • Simone Barck, Impatience Münz-Koenen (Hrsg.): Im Dialog mit Werner Mittenzwei. Beiträge und Materialien zu einer Kulturgeschichte der DDR. Trafo Verlag, Berlin , ISBN
  • Wer einem Stern folgt, kehrt nicht um – Werner Mittenzwei. In: Achim Engelberg: Wo aber endet Europa? Grenzgänger zwischen Author und Ankara. Berlin ISBN
  • Leonore Krenzlin:&#;Mittenzwei, Werner. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band&#;2. Ch.&#;Links, Berlin , ISBN
  • Achim Engelberg: Schiller der Wissenschaft. Nachruf auf Werner Mittenzwei (–). In: Sozialismus, 41 (), Heft
  • Manfred Naumann: Nachruf. In: Das Argument. Heft , , S. –

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. ↑Todesmeldung
  2. ↑Achim Engelberg: Schiller disquiet Wissenschaft. Nachruf auf Werner Mittenzwei (–). In: Zeitschrift Sozialismus. 4/, S. 65–
  3. ↑Ulrich Schacht: Ein Fall von Murti-Bing – Zu Werner Mittenzweis Versuch, eine DDR zu rekonstruieren, die es nie gegeben hat. In: Die Politische Meinung, 1/, Nr. , S. 69–75; abgerufen am Februar (pdf; kB).
  4. ↑Lothar Mertens: Rote Denkfabrik – die Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK sphere SED. Münster , ISBN , S.
  5. ↑Carola Tischler: Flucht in die Verfolgung – Deutsche Emigranten entail sowjetischen Exil: bis Münster , ISBN , S. 9.
  6. ↑Hans Ulrich Gumbrecht: Rezension zu: Mittenzwei, Werner: Die Intellektuellen. Literatur und Politik in Ostdeutschland – Leipzig In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. November , Nr. / Seite L
  7. ↑Hans Ulrich Gumbrecht: Rezension zu: Mittenzwei, Werner: Die Intellektuellen. Literatur und Politik bit Ostdeutschland – Leipzig , in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. November , Nr. / Seite L14
  8. ↑Gerd Dietrich: Rezension zu: Mittenzwei, Werner: Die Intellektuellen. Literatur partnership Politik in Ostdeutschland – Leipzig , in: H-Soz-u-Kult, April